Mobilitätskonzept

Benutzung Rufbus

 

Die Sicherung der Mobilität in der vom demografischen Wandel besonders betroffenen Region ist nicht mehr / immer weniger gewährleistet. Basierend auf der Abnahme und gleichzeitigen Überalterung der Bevölkerung sowie einem damit einhergehenden Rückgang der „Zwangskunden“ (Schülerzahlen) und dem Trend des Rückzuges der Einrichtungen zur Daseinsvorsorge aus der Fläche, entsteht ein veränderter Mobilitätsbedarf im ländlichen Raum.
Die Kundenanforderungen an den ÖPNV hinsichtlich Flexibilität, Komfort und Reisezeit steigen entsprechend einer zunehmenden Individualisierung an. Eine Entwicklung, die auf zunehmend knapper werdende öffentliche Finanzen trifft.


Vor diesem Hintergrund entschloss sich die Kooperation Anfang 2012 für den AG-Bereich ein integriertes Mobilitätskonzept (ÖPNV) erarbeiten zu lassen, obwohl der Landkreis Teltow-Fläming nach dem ÖPNV-Gesetz des Landes Brandenburg (ÖPNVG BB) § 3 Absatz 3 Aufgabenträger für den übrigen ÖPNV in seinem Kreisgebiet ist. Die Firma PROZIV, welche im Auftrag des Landkreises auch den Nahverkehrsplan 2014-2018 erarbeit, entwickelte ein fundiertes Konzept.


Wesentliche Verbesserungen für die AG-Region liegen in

  • der Stärkung der Hauptachse Jüterbog – Werbig –Dahme,
  • der Herstellung eines klaren 2-h-Taktes,
  • der Schaffung von Rendezvous-Anschlüssen am Busbahnhof Jüterbog,
  • der Veränderung im Stadtverkehr Jüterbog
  • sowie der Einrichtung zusätzlicher Rufbus-Angebote in 6 Korridoren mit Verknüpfungen zu den Achsenverkehren und Ausweitung der Betriebszeiten in den über 50 Ortsteilen.

 

Seit 2014 wird das Mobiltätskonzept umgesetzt, zu 50 % vom Landkreis Teltow-Fläming und zu 50 % aus der AG "Niederer Fläming" finanziert. Bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 ist die Umsetzung durch Beschlüsse der Kommunen gesichert. Das Konzept ist weiterhin in den vorliegenden Nahverkehrsplan 2014 - 2018 in der Variante K2 aufgenommen worden. Zudem gilt es bereits jetzt als Vorreiterprojekt für weitere ländliche Gemeinden im Nahverkehrsplan 2014-2018. Stetig steigende Nutzerzahlen sind ein Beweis dafür (Auswertung des VTF).

 

Stand 07/2017

 

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Auswertung der Testphase zum  Mobilitätskonzept der AG „Niederer Fläming“

In einer gemeinsamen Veranstaltung für die AG „Niederer Fläming“ wird die Testphase zum Mobilitätskonzept

 

            am 30.09.2013, um 18:30 Uhr

            im Mensagebäude der Grundschule Werbig

            („Campus der Generationen“, Gräfendorfer Str. 4, 14913 Niederer Fläming OT Werbig)

 

ausgewertet.

 

Hierzu werden der Landkreis Teltow Fläming, die Verkehrsgesellschaft TF, das Planungsbüro PROZIV und der Kooperationsrat der AG „Niederer Fläming“ den Abgeordneten und Bürgern Rede und Antwort stehen.

 

In 2012/2013 wurde im Auftrag der AG „Niederer Fläming“ von dem Berliner Planungsbüro PROZIV ein Mobilitätskonzept erarbeitet und danach mit allen Beteiligten in den Kommunen, der Kreisverwaltung und der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming abgestimmt. Die Einwohner der Gemeinden und der Stadt Jüterbog konnten sich ganz unmittelbar im Rahmen einer Bürgerbefragung zu Anfang der Bearbeitung bis ganz zum Schluss bei der Vorstellung des Konzeptentwurfes in den Gemeindevertretungen einbringen und Hinweise geben.

 

Das Konzept wurde nun seit 1.Mai 2014 in einer ersten Stufe für eine Erprobungsphase umgesetzt. Kern der Veränderungen waren die folgenden Punkte:

  • Verbesserung des Verkehrsangebots in Jüterbog durch Regionalverkehrslinien, auch durch die Führung der Stadtlinie 758, verbesserte Anschlüsse am Busbahnhof und Anbindung des Bahnhofs
  • Verstärkung der Bedienung auf der Hauptachse Luckenwalde - Jüterbog - Werbig - Dahme/Mark (Linien 753 und 754)
  • Erhebliche Verbesserung der Erschließung der Ortsteile in der Gemeinde Niederer Fläming und im Amt Dahme/Mark durch zusätzliche Rufbusfahrten, insbesondere an Ferientagen, am Abend und am Wochenende. Diese verkehren in sechs sogenannten Rufbuskorridoren.

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Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

 

seit dem Frühjahr 2012 wurde im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Niederer Fläming von dem Berliner Planungsbüro PROZIV ein Mobilitätskonzept erarbeitet und danach mit allen Beteiligten in den Kommunen, der Kreisverwaltung und der Verkehrsgesellschaft Teltow-Fläming abgestimmt. Die Einwohner der Gemeinden und der Stadt Jüterbog konnten sich ganz unmittelbar im Rahmen einer Bürgerbefragung zu Anfang der Bearbeitung bis ganz zum Schluss bei der Vorstellung des Konzeptentwurfes in den Gemeindevertretungen einbringen und Hinweise geben.

 

Das Konzept wird nun ab 1.Mai 2014 in einer ersten Stufe für eine Erprobungsphase bis zum Oktober 2014 umgesetzt. Der beiliegende Info-Flyer erläutert das Konzept und die Veränderungen am Busverkehrsangebot ausführlich.

Kern der Veränderungen sind die folgenden Punkte:

  • Verbesserung des Verkehrsangebots in Jüterbog durch Regionalverkehrslinien, auch durch die Führung der Stadtlinie 758, verbesserte Anschlüsse am Busbahnhof und Anbindung des Bahnhofs
  • Verstärkung der Bedienung auf der Hauptachse Luckenwalde - Jüterbog - Werbig - Dahme/Mark (Linien 753 und 754)
  • Erhebliche Verbesserung der Erschließung der Ortsteile in der Gemeinde Niederer Fläming und im Amt Dahme/Mark durch zusätzliche Rufbusfahrten, insbesondere an Ferientagen, am Abend und am Wochenende. Diese verkehren in sechs sogenannten Rufbuskorridoren.

 

Gerade die neuen Rufbusangebote bedeuten natürlich auch eine Umstellung. Einen Grund für Ängstlichkeit gibt es aber nicht. Nutzen Sie die Informationen, die der beiliegende Flyer enthält. Dort wird genau beschrieben, wann und wie der Rufbus bestellt werden kann und welche Vorteile das bringt.

 

Das Konzept wird nur erfolgreich sein können, wenn die neuen Angebote auch durch Fahrgäste genutzt werden. Bitte verhelfen sie dem Konzept zum Erfolg, indem Sie künftig für ihre Wege häufiger den ÖPNV nutzen und dabei insbesondere auch den Rufbus ausprobieren.

 

Vielen Dank im Voraus.