Der Bürgermeister informiert

Unterzeichnung der Öffentlich-rechtliche Vereinbarung über den Beitritt der Gemeinde Niederer Fläming zum Amt Dahme/Mark

Am 20.07.2017 um 20:30 Uhr fand im Rathaus des Amtes Dahme/Mark die Unterzeichnung der Öffentlich-rechtliche Vereinbarung über den Beitritt der Gemeinde Niederer Fläming zum Amt Dahme/Mark zum 01.01.2018 statt. Eingeladen waren alle politischen Vertreter. In sehr angenehmer Atmosphäre wurden wir von den Vertretern der amtsangehörigen Gemeinden des Amtes Dahme/Mark sowie vom Amtsdirektor aufgenommen. Dafür unseren herzlichen Dank.

 

Der weitere Verfahrensweg gestaltet sich wie folgt. Der Antrag auf Genehmigung der Öffentlich-rechtlichen Vereinbarung über den Beitritt der Gemeinde Niederer Fläming zum Amt Dahme/Mark wird zur Stellungnahme der Landrätin des Landkreises Teltow-Fläming als allgemeine untere Landesbehörde am Montag (24.07.2017) übergeben. Zeitnah leitet die Behörde dann die Unterlagen dem Ministerium des Innern und für Kommunales in Potsdam zur Genehmigung weiter.

 

öffentlich-rechtliche Vereinbarung 20.07.2017

__________________________________________________________________________

Beitritt der Gemeinde Niederer Fläming zum Amt Dahme/Mark mit Wirkung zum 01.01.2018

 

Am Donnerstag, den 06.07.2017 hat der Amtsausschuss des Amtes Dahme/Mark über die öffentlich-rechtliche Vereinbarung über den Beitritt der Gemeinde Niederer Fläming zum Amt Dahme/Mark beraten. Die Vereinbarung wurde einstimmig durch den Amtsausschuss beschlossen.

 

In der Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Niederer Fläming am Montag, den 12.07.2017 wurde ebenfalls über die öffentlich-rechtliche Vereinbarung beraten. Mehrheitlich wurde die Vereinbarung durch die Gemeindevertretung beschlossen.

 

Es fehlen somit noch die Beschlüsse der amtsangehörigen Gemeinden des Amtes Dahme/Mark. Die Sitzungen der Gemeindevertretungen der amtsangehörigen Gemeinden finden in der 29. Kalenderwoche (24.07. – 20.07.2017)  statt.

 

Die öffentlich-rechtliche Vereinbarung wird am

 

Donnerstag, den 20.07.2017 um 20:30 Uhr

im Sitzungssaal des Rathauses, Hauptstraße 48/49, 15936 Dahme/Mark

 

durch die Bürgermeister und deren Vertreter/in sowie dem Amtsdirektor und seiner Stellvertreterin unterzeichnet.

 

Die öffentlich-rechtliche Vereinbarung wird dann über die Kommunalaufsicht des Landkreises Teltow-Fläming an das Ministerium für Kommunales und Inneres zur Genehmigung weiterleiten. Mit einer Entscheidung des Ministeriums rechne ich im III. Quartal diesen Jahres.

___________________________________________________________________________

Klarstellung/Korrektur zur Artikel vom 29.03.2017

Mai 2015 erste Beauftragung zur Prüfung, im gleichen Monat Rücknahme der Beauftragung

24.08. – 03.09.15 Prüfung Straßenbewertung + Erstellung Sachstandbericht

10.09. – 18.11.15 Prüfung Gebäudebewertung + Erstellung Sachstandbericht

21.06.16 Beginn Prüfung vor Ort

03.08./18.08.16 Feststellungsprotokolle vom RPA (Buchungsprotokolle)

17.11./21.12.16 Vorlage korrigierte EÖB

05.01.17 Abschluss Prüfung

 

Die Prüfung der Eröffnungsbilanz der Gemeinde Niederer Fläming dauerte nicht über ein Jahr an, sondern erfolgte innerhalb von zwei Monaten. Bereits vor der Prüfung der Eröffnungsbilanz in der Verwaltung der Gemeinde wurde die Bewertung der Straßen und Gebäude durch das Rechnungsprüfungsamt überprüft. Im Ergebnis dieser Überprüfungen wurden der Gemeinde Feststellungen und Hinweise zu den erfolgten Bewertungen gegeben. Dadurch wurde eine Überarbeitung der Bewertungen notwendig. Diese nahm wiederum viel Arbeit und Zeit in Anspruch. Insgesamt – von der ersten Überprüfung durch das Rechnungsprüfungsamt bis zum endgültigen Abschluss der Prüfung verging über ein Jahr.

 

siehe Amtsblatt April 2017

___________________________________________________________________________

  • Eröffnungsbilanz und Haushalt 2017 der Gemeinde Niederer Fläming

In der Gemeindevertretersitzung am 06.03.2017 informierten der Bürgermeister und die Kämmerin die Gemeindevertretung über die Haushaltsplanung 2017. Die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) berichtete in ihrer Ausgabe 11./12.03.2017 unter dem Titel „Plötzlich tief in den roten Zahlen“ darüber und stellt ein Zusammenhang zur Eröffnungsbilanz vor.

Zur Klarstellung:

Ab dem Haushaltsjahr 2011 wurde festgelegt, dass der Haushalt vom ehemaligen kameralen Haushalt auf den doppischen Haushalt umgestellt wird. Hierzu ist jede Brandenburgische Kommune verpflichtet. Hauptunterschied zu beiden Haushaltsführungen ist, dass beim doppischen Haushalt sämtliche Vermögensgegenstände der Gemeinde erfasst und bewertet werden. Dies hat einige Zeit in Anspruch genommen, denn die Schwierigkeit dabei war, eine vollständige Vermögensübersicht (hierzu gehören u. a. die kommunalen Straßen und Gebäude, Bäume, Dorfteiche, Denkmäler) nicht nur zu erfassen, sondern auch zu bewerten. Allein die Prüfung der Eröffnungsbilanz durch den Landkreis Teltow-Fläming dauerte ein Jahr. Die Gemeindevertreter haben jetzt eine Übersicht des Vermögens und sehen in jedem Haushalt die daraus resultierenden Abschreibungen. Die Abschreibungen waren aber bereits vor Genehmigung der Eröffnungsbilanz in jedem Haushaltsjahr ersichtlich. Jede Kommune soll aus ihren eigenen Erträgen die Abschreibungen refinanzieren. Dies ist aber kaum möglich. Das möchte ich Ihnen an einem Beispiel näher erläutern. Seit 2012 investiert die Gemeinde massiv am Schulstandort Werbig (Sportplatz, Grundschule, Umbau Mensa, Erneuerung Heizung). All diese Investitionen erzeugen Abschreibungen, die die Gemeinde nicht eins-zu-eins refinanzieren kann, da nicht vorgesehen ist, die Nutzer der Einrichtung zu einer sogenannten Benutzungsgebühr zu veranlagen. Die Abschreibung müssten demzufolge aus den allgemeinen Erträgen (Grundsteuer A, B und Gewerbesteuer, etc.) refinanziert werden. Es besteht also in jedem Haushaltsjahr die Schwierigkeit, die Abschreibungen rezufinanzieren.

 

Das Haushaltsdefizit im HH 2017 kam auch nicht plötzlich, sondern war der Gemeindevertretung bereits seit 2015 bekannt. Warum? Die Grundlage der Schlüsselzuweisungen des Landes ergibt sich unter anderem aus den Gewerbesteueraufkommen der Gemeinde des vorletzten Jahres. Die bisher höchsten Gewerbesteuereinnahmen erzielte die Gemeinde im HH 2015, sodass demzufolge die Schlüsselzuweisungen im Jahr 2017 stark zurück gingen. Zum Vergleich im Jahr 2015 erhielt die Gemeinde noch knapp 1,1 Mio EUR an Schlüsselzuweisung und für das Jahr 2017 432 Td. EUR. Gleichzeitig können wir in der HH-Planung nicht davon ausgehen, dass wir im Jahr 2017 die Gewerbesteuereinnahmen aus dem Jahr 2015 wieder erreichen werden. So dass sich daraus bereits ein erhebliches Defizit ergibt. Gleichzeitig stieg in den letzten Jahren kontinuierlich die Kreisumlage und erreicht im Jahr 2017 den höchsten Stand seit Bestehen der Gemeinde. Zum Vergleich: 2017 muss die Gemeinde bei 46 % Kreisumlage 1,6 Mio EUR an den Kreis abführen. Vor 10 Jahren waren dies bei 45 % Kreisumlage 885 Td. EUR. Auch für das HH 2018 kann ich noch keine Entwarnung geben, da im HH 2016 die zweithöchsten Gewerbesteuereinnahmen seit Bestehen der Gemeinde erreicht worden. Die Gemeinde Niederer Fläming ist auf Grund der HH-Situation gesetzlich verpflichtet, ein Haushaltssicherungskonzept (HASIKO) aufzustellen. Im HASIKO muss dargelegt werden, wie die Gemeinde eine Haushaltskonsolidierung erreichen will. Derzeit erarbeitet die Verwaltung eine Übersicht aller freiwilligen Leistungen und überprüft sämtliche Ausgaben. Selbst ein Anheben der Hebesätze der Grundsteuer A und B sowie der Gewerbesteuer auf Landesdurchschnitt würde das Defizit nicht maßgeblich beeinflussen und wird von mir nicht favorisiert.

 

  • Verwaltungsstrukturreform

Am 17.03.2017 war ich zur Einwohnerversammlung im OT Welsickendorf eingeladen. Hauptthema der Veranstaltung war die Verwaltungsstrukturreform auf der kommunalen Ebene. Dieses Thema beschäftigt vermutlich viele Einwohner und Einwohnerinnen der Gemeinde. Die Gemeindevertretung hat im Jahr 2016 mich damit beauftragt, mit allen umliegenden Kommunen Gespräche zu einer möglichen freiwilligen Fusion zu führen, unter der Bedingung, dass die Gemeinde NF in ihrer Gebietsstruktur und Selbstständigkeit erhalten bleibt. Im Ergebnis stellte sich heraus, dass die größten Übereinstimmungen bei einem Beitritt zum Amt Dahme/Mark vorliegen. Die Gemeindevertretung hat mehrheitlich beschlossen, ernsthafte Beitrittsgespräche mit dem Amt Dahme/Mark zu führen. Da das Ministerium des Inneren und Kommunalen einen möglichen Beitritt der Gemeinde NF zum Amt Dahme/Mark genehmigen muss, wurde Anfang des Jahres eine entsprechende Anfrage ans Ministerium gerichtet. Eine Antwort steht noch aus.

Aus der Einwohnerversammlung in Welsickendorf habe ich mitgenommen, dass noch viele Unklarheiten zu diesem Thema bestehen insbesondere was sich hinter den Modellen Einheitsgemeinde, Amt und den zukünftigen eventuellen neuen Modellen Amtsgemeinden und Mitverwaltung verbirgt. Ich bin gern bereit, in weiteren Einwohnerversammlungen zu diesem Thema, aber auch zu anderen Themen Stellung zu nehmen und mich Ihren Fragen zu stellen.

 

  • Campus der Generationen

Das größte Infrastrukturprojekt seit Bestehen der Gemeinde Niederer Fläming, der Umbau des Grundschulstandortes Werbig, erreicht seinen ersten Meilenstein. Seit dem Jahr 2012 hat die Gemeinde massiv in den Standort investiert. Es wurden der Sportplatz der Grundschule neu angelegt, ein Bolzplatz geschaffen, die Beleuchtung und Wasserversorgung in der Turnhalle erneuert, die ehem. Mensa in ein multifunktionales Dorfgemeinschaftshaus umgebaut, die Schulküche komplett erneuert, in eine Photovoltaikanlage investiert und das Heizhaus umgebaut und die Technik erneuert.

Wie bereits vor einigen Jahren in der AG Niederer Fläming verabredet, wird mit dem Umbau des vorderen Teils der ehemaligen Schule (Kita, Verwaltung, Treffpunkt für Ältere) es erst weitergehen, wenn die Wiesenschule in Jüterbog saniert wurde. Grund dafür ist, dass für beide Projekte nicht ausreichend Fördermittel zur Verfügung stehen.

 

Vorinfo Schlüsselübergabe Campus

 

siehe Amtsblatt März 2017

___________________________________________________________________________

Dank an alle Ortsteilarbeiter und Ortsteilarbeiterinnen in der Gemeinde Niederer Fläming

 

Ich möchte auf diesem Weg allen Ortsteilarbeitern herzlich danken, die aufgrund ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, im Interesse des Gemeinwohls, zur Verbesserung der Ortsteilbilder beitragen. Zu den Tätigkeiten gehören z.B. Pflegearbeiten an den Bushaltestellen oder um die Dorfgemeinschaftshäuser, die regelmäßig durchgeführt werden. Ohne Ihren selbständigen Einsatz wäre dies nicht möglich. Natürlich gibt es Grenzen bei den auszuführenden Tätigkeiten, die dann in Absprache mit dem Bauhof erledigt werden. 

 

Bisher konnten wir in den Ortsteilen Bärwalde, Herbersdorf, Hohenahlsdorf, Hohenseefeld, Lichterfelde, Meinsdorf, Riesdorf, Sernow und Wiepersdorf Vereinbarungen abschließen. In Riesdorf und in Sernow findet sogar eine regelmäßige Arbeitsaufteilung zwischen mehreren Helfern statt.

 

Mein Wunsch ist, dass sich auch in den übrigen Ortsteilen ehrenamtlich Tätige finden. Sollten Sie sich angesprochen fühlen, dann melden Sie sich. Gerne bin ich bereit, Sie in einem Vorgespräch über Einzelheiten zu informieren.

 

D. Kaluza / Bürgermeister der Gemeinde          

___________________________________

Bürgerbefragung Windenergie

Niederer Fläming, den 20.04.2016

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
seit 1999 drehen sich die ersten zwei Windräder in der Gemeinde Niederer Fläming. Inzwischen sind es 57 Anlagen mit einer installierten Leistung von 105 Megawatt. Und es werden in den nächsten Jahren noch viele weitere Anlagen hinzukommen. Schon vor 11 Jahren 2005, als die heutige Entwicklung noch gar nicht absehbar war, hat die Gemeindeverwaltung Niederer Fläming im Zusammenarbeit mit der Regionalen Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming zufällig ausgewählte Bürger der Gemeinde nach ihrer Meinung und ihren Einstellungen zur Windenergienutzung befragt. Die seinerzeit an die Öffentlichkeit gebrachten Ergebnisse haben wenig bewirkt. An den rechtlichen und politischen Vorgaben hat sich seither wenig geändert, der Ausbau der Windenergie schreitet weiter voran und soll nach den energiepolitischen Zielen der Bundes- und Landesregierung auch in den kommenden Jahrzehnten fortgesetzt werden. Die Gemeindeverwaltung Niederer Fläming möchte vor diesem Hintergrund die Bürgerbefragung aus dem Jahr 2005 wiederholen, um die veränderten Einschätzungen und Ansichten der Bürger nach 10 Jahren Windkraftentwicklung in der Gemeinde abzubilden und in die weitere Diskussion einzubringen.


Es ist daher beabsichtigt, in den Monaten Mai und Juni an zufällig ausgewählte Einwohner in den Ortsteilen Borsigdorf, Hohenahlsdorf, Hohengörsdorf, Hohenseefeld, Nonnendorf, Reinsdorf, Sernow, Waltersdorf und Werbig durch von der Gemeindeverwaltung beauftragte Personen Fragebögen auszugeben, die sich von den 2005 verwendeten nur geringfügig unterscheiden. Die betreffenden Bürger werden gebeten, die Fragebögen auszufüllen und an die Gemeindeverwaltung zurück zu geben. Nähere Informationen werden zusammen mit den Fragebögen mitgeteilt.


Bitte beachten Sie, dass nur die zufällig ausgewählten Personen an der Befragung teilnehmen können, damit eine möglichst unverzerrte, wissenschaftlichen Anforderungen genügende Abbildung der Stimmungs- und Meinungsbildes gewährleistet wird.


Ich bitte Sie freundlichst um Ihre Unterstützung!

 

David Kaluza
Bürgermeister Gemeinde Niederer Fläming

____________________________________________________________

Der "Fehlerteufel" hat sich im Artikel eingeschlichen.

 

Die Berichterstattung der lokalen Presse vom 09.12.2014 wird mit zwei Überschriften wiedergegeben. Im Internet auf der Homepage der MAZ lautet der Artikel „Kaluza empfiehlt größere Amtsgemeinden“ und in der Zeitung lautet er „Kaluza empfiehlt kommunale Fusion“. Ich meinte den Presseartikel „Kaluza empfiehlt kommunale Fusion“.

 

_______________________________________________________________________________

Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde ein gesundes Neues Jahr 2015. Für das Neue Jahr habe ich mir persönlich vorgenommen, Sie öfters über die aktuellen Ereignisse in unserer Gemeinde zu informieren. Anlass hierzu ist u. a. für mich die unzureichende und oftmals nicht ganz richtige Berichterstattung in der lokalen Presse.

 

Beginnen möchte ich mit einem kurzen Rückblick auf das Jahr 2014. Schwerpunkt war und wird sein der Umbau des Grundschulstandortes im Ortsteil Werbig.

  • Dank unerwarteter bewilligter Fördergelder konnte die Schülermensa im Innenbereich umgebaut und saniert werden. Pünktlich zur Einschulungsfeier konnten die modernisierten Räume wieder genutzt werden. Zukünftig sollen diese Räume multifunktional genutzt werden. Die ersten Veranstaltungen (Sitzung der Gemeindevertretung, aber auch private Feiern) fanden bereits statt.
  • Ebenso wurde der erste kleine Bauabschnitt – der Abriss des Zwischenverbinders – umgesetzt. In den Jahren 2015/2016 der Umbau und die Modernisierung des zukünftigen Grundschulgebäudes erfolgen.
  • Seit dem 01.01.2014 (Gründung der Schulküche Werbig GmbH) werden die Kinder unserer Einrichtungen und auch einige ältere Bürgern durch die Schulküche Werbig GmbH mit schmackhaften und gesunden Essen beliefert. Zweck der Gesellschaft ist es, Kinder und Jugendliche, die eine Kindertagesstätte oder Schule im Gemeindegebiet besuchen sowie sonstige hilfsbedürftige Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Niederer Fläming, insbesondere ältere oder pflegebedürftige Menschen, zuverlässig mit preiswerten und qualitativ hochwertigen Mittagsmahlzeiten zu versorgen.

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger, immer öfters höre ich, dass „der Bürgermeister sich mit dem Umbau des Grundschulkomplexes ein Denkmal setzen will“. Das ist für mich ärgerlich, denn seit meinem Amtsantritt, bin ich zusammen mit der Gemeindevertretung und der Verwaltung bemüht, die Kinder- und Bildungseinrichtungen modern zu sanieren. Eine Teilsanierung des Sportplatzes im Ortsteil Werbig wurde im Nachtragshaushalt 2014 beschlossen und wird, wenn das Wetter es wieder zulässt, umgesetzt. Mir ist bewusst, dass diese Maßnahmen sehr viel Geld kosten. Aber die Notwendigkeit, den Grundschulstandort Werbig umzubauen und den aktuellen Bedingungen anzupassen, lassen kaum Handlungsspielraum zu.

 

Ebenso konnte 2014 in Herbersdorf in Zusammenarbeit mit den Einwohnern und Unterstützern ein weiterer Spielplatz errichtet werden. An dieser Stelle möchte ich nochmals ganz besonderen Dank an die Herbersdorfer für die eingelegten Nachtschichten sagen. Seit 2012 ist es nunmehr der vierte neu errichtete Spielplatz in unserer Gemeinde.

 

Ein weiterer Investitionsschwerpunkt seit meinem Amtsantritt sind die Feuerwehren in unserer Gemeinde. So erfolgte im Jahr 2014 die Umrüstung aller Feuerwehren in der Gemeinde auf Digital-Funk. Für die Feuerwehr im Ortsteil Meinsdorf konnte ein  Einsatzfahrzeug Typ LF 8/6 beschafft werden. Das Einsatzfahrzeug Typ TSFW von Meinsdorf steht jetzt den Kameraden der FFW in Hohenahlsdorf zur Verfügung. Der alte B 1000 von Hohenahlsdorf konnte ausgemustert werden. Ein weiteres Einsatzfahrzeug Typ LF 8/6 wurde für die Feuerwehr im Ortsteil Gräfendorf angeschafft.

 

2014 war ein umfangreiches Wahljahr. Unter anderem fanden die Kommunalwahlen statt. Mit den neu gewählten Gemeindevertretern aber auch den Ortsvorstehern freue ich mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit, die viele Entscheidungen und Maßnahmen mit sich bringen wird, um positive Entwicklungen und Veränderungen für unsere Gemeinde Niederer Fläming zu erreichen. Die Bereitschaft der ehrenamtlichen Mitwirkung als Wahlhelfer, ist in vielen Wahllokalen seit Jahren vorbildlich. Die reibungslose, sorgfältige und erfolgreiche Durchführung der Wahlen wäre ohne ehrenamtliche Tätigkeit nicht möglich. Mein Dank möchte ich an alle Mitglieder der Wahlvorstände aussprechen.

 

Der Ortsteil Hohenseefeld nahm am Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teil. Dieser Wettbewerb verlief für unsere Gemeinde äußerst erfolgreich. Der Ortsteil Hohenseefeld belegte den ersten Platz im Dorfwettbewerb. In den Sonderwettbewerben belegten u. a. die Schützenbruderschaft Hohenseefeld e.V. und der Broosen Hoff aus Hohenseefeld einen dritten Platz, die Elterninitiative Kinderspielplatz „Klein Seele“ aus Hohenseefeld und der Förderverein Sanierung Lichterfelder Dorfkirche e.V. aus Lichterfelde einen zweiten Platz, erste Plätze gab es für den Wettbewerbsbeitrag Eigenstromversorgung am Grundschulstandort Werbig und für den Dorfladen „HUDU“ in Hohenseefeld. Anerkennungsurkunden in den Sonderwettbewerben erhielten die Kirche Hohenseefeld und der Bleesen Hoff aus Hohenseefeld.

 

Ebenfalls bedanken möchte ich mich für die vielen Eigeninitiativen durch Bürger und Vereine in Zusammenarbeit mit der Verwaltung. Beispielhaft dafür möchte ich an dieser Stelle nennen, die Gehwegsanierung am Dorfteich Hohenahlsdorf; die Sportplatzumgestaltung durch den SSV Nonnendorf; die Durchführung und Organisation des jährlichen „Nachtpokallauf“ durch die FFW Gräfendorf und die dauerhafte Unterstützung durch die Bewohner der Wohnstätte Hof GERARD nicht nur im Ortsteil Hohengörsdorf, sondern bei vielen Maßnahmen im gesamten Gemeindegebiet.

 

Ausblick für das Jahr 2015

Derzeit befindet sich die Gemeindeverwaltung in der vorläufigen Haushaltsführung, da es uns noch nicht gelungen ist den Haushalt für 2015 einzubringen. Kurz vor Weihnachten 2014 erhielt die Gemeinde ein Schreiben des Finanzministeriums mit der Mitteilung, dass die Landeszuweisung für 2015 um ca. 100.000 EUR geringer ausfallen werden. Durch diese Mitteilung war die Verwaltung gezwungen, den Haushaltsentwurf 2015 nochmals überarbeiten zu müssen. Ziel ist es, den Entwurf in die Februar-Sitzung der Gemeindevertretung einzubringen und möglichst zu beschließen.

 

Zurück zur nicht ganz richtigen Berichterstattung der lokalen Presse, Märkische Allgemeine Zeitung vom 09.12.2014 steht „Kaluza empfiehlt größere Amtsgemeinden“. Diese Berichterstattung entspricht nicht der Wahrheit. Ich habe den Mitgliedern des Gemeindeentwicklungsausschusses in der Sitzung am 27.11.2015 darüber berichtet, was im Abschlussbericht der Enquetekommission 5/2 “Kommunal- und Landesverwaltung -bürgernah, effektiv und zukunftsfest- Brandenburg 2020“ vom 25.10.2013 und im Koalitionsvertrag zwischen SPD und Die LINKE für die Wahlperiode 2014-2019 steht und welche Auswirkungen dies für die Gemeinde Niederer Fläming hätte. Die wichtigsten Aussagen aus beiden Papieren sind, es wird keine Gemeindegebietsstrukturreform geben, aber Gemeinden mit einer Einwohnerzahl von unter 10.000 Einwohnern im Jahre 2030 (Prognose NF 2.400 Einwohner) sollen keine hauptamtlichen Verwaltungen mehr besitzen. Dies würde zum Wegfall der Verwaltung in Lichterfelde führen und die Gemeinde wird dann durch einen ehrenamtlichen Bürgermeister vertreten. Das Brandenburgische Amtsmodell wird für den ländlichen Raum favorisiert und soll zur Amtsgemeinde weiterentwickelt werden. Ich habe den Ausschussmitgliedern sowie den Mitgliedern der Gemeindevertretung empfohlen, sich mit der Thematik auseinander zusetzen, um für die Gemeinde Niederer Fläming für die Zukunft die beste Lösung zu finden. Erstmals beschäftigte sich der Gemeindeentwicklungsausschuss am 22.01.2015 mit dem Thema.

 

Für Anregungen, Hinweise und Kritik stehe ich Ihnen gern auch bei einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

 

Ihr David Kaluza

 

siehe Amtsblatt Januar 2015