Der Bürgermeister informiert

 

Dank an alle Ortsteilarbeiter und Ortsteilarbeiterinnen in der Gemeinde Niederer Fläming

 

Ich möchte auf diesem Weg allen Ortsteilarbeitern herzlich danken, die aufgrund ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, im Interesse des Gemeinwohls, zur Verbesserung der Ortsteilbilder beitragen. Zu den Tätigkeiten gehören z.B. Pflegearbeiten an den Bushaltestellen oder um die Dorfgemeinschaftshäuser, die regelmäßig durchgeführt werden. Ohne Ihren selbständigen Einsatz wäre dies nicht möglich. Natürlich gibt es Grenzen bei den auszuführenden Tätigkeiten, die dann in Absprache mit dem Bauhof erledigt werden. 

 

Bisher konnten wir in den Ortsteilen Bärwalde, Herbersdorf, Hohenahlsdorf, Hohenseefeld, Lichterfelde, Meinsdorf, Riesdorf, Sernow und Wiepersdorf Vereinbarungen abschließen. In Riesdorf und in Sernow findet sogar eine regelmäßige Arbeitsaufteilung zwischen mehreren Helfern statt.

 

Mein Wunsch ist, dass sich auch in den übrigen Ortsteilen ehrenamtlich Tätige finden. Sollten Sie sich angesprochen fühlen, dann melden Sie sich. Gerne bin ich bereit, Sie in einem Vorgespräch über Einzelheiten zu informieren.

 

D. Kaluza / Bürgermeister der Gemeinde          

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Bürgerbefragung Windenergie

Niederer Fläming, den 20.04.2016

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
seit 1999 drehen sich die ersten zwei Windräder in der Gemeinde Niederer Fläming. Inzwischen sind es 57 Anlagen mit einer installierten Leistung von 105 Megawatt. Und es werden in den nächsten Jahren noch viele weitere Anlagen hinzukommen. Schon vor 11 Jahren 2005, als die heutige Entwicklung noch gar nicht absehbar war, hat die Gemeindeverwaltung Niederer Fläming im Zusammenarbeit mit der Regionalen Planungsgemeinschaft Havelland-Fläming zufällig ausgewählte Bürger der Gemeinde nach ihrer Meinung und ihren Einstellungen zur Windenergienutzung befragt. Die seinerzeit an die Öffentlichkeit gebrachten Ergebnisse haben wenig bewirkt. An den rechtlichen und politischen Vorgaben hat sich seither wenig geändert, der Ausbau der Windenergie schreitet weiter voran und soll nach den energiepolitischen Zielen der Bundes- und Landesregierung auch in den kommenden Jahrzehnten fortgesetzt werden. Die Gemeindeverwaltung Niederer Fläming möchte vor diesem Hintergrund die Bürgerbefragung aus dem Jahr 2005 wiederholen, um die veränderten Einschätzungen und Ansichten der Bürger nach 10 Jahren Windkraftentwicklung in der Gemeinde abzubilden und in die weitere Diskussion einzubringen.


Es ist daher beabsichtigt, in den Monaten Mai und Juni an zufällig ausgewählte Einwohner in den Ortsteilen Borsigdorf, Hohenahlsdorf, Hohengörsdorf, Hohenseefeld, Nonnendorf, Reinsdorf, Sernow, Waltersdorf und Werbig durch von der Gemeindeverwaltung beauftragte Personen Fragebögen auszugeben, die sich von den 2005 verwendeten nur geringfügig unterscheiden. Die betreffenden Bürger werden gebeten, die Fragebögen auszufüllen und an die Gemeindeverwaltung zurück zu geben. Nähere Informationen werden zusammen mit den Fragebögen mitgeteilt.


Bitte beachten Sie, dass nur die zufällig ausgewählten Personen an der Befragung teilnehmen können, damit eine möglichst unverzerrte, wissenschaftlichen Anforderungen genügende Abbildung der Stimmungs- und Meinungsbildes gewährleistet wird.


Ich bitte Sie freundlichst um Ihre Unterstützung!

 

David Kaluza
Bürgermeister Gemeinde Niederer Fläming

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Der "Fehlerteufel" hat sich im Artikel eingeschlichen.

 

Die Berichterstattung der lokalen Presse vom 09.12.2014 wird mit zwei Überschriften wiedergegeben. Im Internet auf der Homepage der MAZ lautet der Artikel „Kaluza empfiehlt größere Amtsgemeinden“ und in der Zeitung lautet er „Kaluza empfiehlt kommunale Fusion“. Ich meinte den Presseartikel „Kaluza empfiehlt kommunale Fusion“.

 

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Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde ein gesundes Neues Jahr 2015. Für das Neue Jahr habe ich mir persönlich vorgenommen, Sie öfters über die aktuellen Ereignisse in unserer Gemeinde zu informieren. Anlass hierzu ist u. a. für mich die unzureichende und oftmals nicht ganz richtige Berichterstattung in der lokalen Presse.

 

Beginnen möchte ich mit einem kurzen Rückblick auf das Jahr 2014. Schwerpunkt war und wird sein der Umbau des Grundschulstandortes im Ortsteil Werbig.

  • Dank unerwarteter bewilligter Fördergelder konnte die Schülermensa im Innenbereich umgebaut und saniert werden. Pünktlich zur Einschulungsfeier konnten die modernisierten Räume wieder genutzt werden. Zukünftig sollen diese Räume multifunktional genutzt werden. Die ersten Veranstaltungen (Sitzung der Gemeindevertretung, aber auch private Feiern) fanden bereits statt.
  • Ebenso wurde der erste kleine Bauabschnitt – der Abriss des Zwischenverbinders – umgesetzt. In den Jahren 2015/2016 der Umbau und die Modernisierung des zukünftigen Grundschulgebäudes erfolgen.
  • Seit dem 01.01.2014 (Gründung der Schulküche Werbig GmbH) werden die Kinder unserer Einrichtungen und auch einige ältere Bürgern durch die Schulküche Werbig GmbH mit schmackhaften und gesunden Essen beliefert. Zweck der Gesellschaft ist es, Kinder und Jugendliche, die eine Kindertagesstätte oder Schule im Gemeindegebiet besuchen sowie sonstige hilfsbedürftige Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Niederer Fläming, insbesondere ältere oder pflegebedürftige Menschen, zuverlässig mit preiswerten und qualitativ hochwertigen Mittagsmahlzeiten zu versorgen.

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger, immer öfters höre ich, dass „der Bürgermeister sich mit dem Umbau des Grundschulkomplexes ein Denkmal setzen will“. Das ist für mich ärgerlich, denn seit meinem Amtsantritt, bin ich zusammen mit der Gemeindevertretung und der Verwaltung bemüht, die Kinder- und Bildungseinrichtungen modern zu sanieren. Eine Teilsanierung des Sportplatzes im Ortsteil Werbig wurde im Nachtragshaushalt 2014 beschlossen und wird, wenn das Wetter es wieder zulässt, umgesetzt. Mir ist bewusst, dass diese Maßnahmen sehr viel Geld kosten. Aber die Notwendigkeit, den Grundschulstandort Werbig umzubauen und den aktuellen Bedingungen anzupassen, lassen kaum Handlungsspielraum zu.

 

Ebenso konnte 2014 in Herbersdorf in Zusammenarbeit mit den Einwohnern und Unterstützern ein weiterer Spielplatz errichtet werden. An dieser Stelle möchte ich nochmals ganz besonderen Dank an die Herbersdorfer für die eingelegten Nachtschichten sagen. Seit 2012 ist es nunmehr der vierte neu errichtete Spielplatz in unserer Gemeinde.

 

Ein weiterer Investitionsschwerpunkt seit meinem Amtsantritt sind die Feuerwehren in unserer Gemeinde. So erfolgte im Jahr 2014 die Umrüstung aller Feuerwehren in der Gemeinde auf Digital-Funk. Für die Feuerwehr im Ortsteil Meinsdorf konnte ein  Einsatzfahrzeug Typ LF 8/6 beschafft werden. Das Einsatzfahrzeug Typ TSFW von Meinsdorf steht jetzt den Kameraden der FFW in Hohenahlsdorf zur Verfügung. Der alte B 1000 von Hohenahlsdorf konnte ausgemustert werden. Ein weiteres Einsatzfahrzeug Typ LF 8/6 wurde für die Feuerwehr im Ortsteil Gräfendorf angeschafft.

 

2014 war ein umfangreiches Wahljahr. Unter anderem fanden die Kommunalwahlen statt. Mit den neu gewählten Gemeindevertretern aber auch den Ortsvorstehern freue ich mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit, die viele Entscheidungen und Maßnahmen mit sich bringen wird, um positive Entwicklungen und Veränderungen für unsere Gemeinde Niederer Fläming zu erreichen. Die Bereitschaft der ehrenamtlichen Mitwirkung als Wahlhelfer, ist in vielen Wahllokalen seit Jahren vorbildlich. Die reibungslose, sorgfältige und erfolgreiche Durchführung der Wahlen wäre ohne ehrenamtliche Tätigkeit nicht möglich. Mein Dank möchte ich an alle Mitglieder der Wahlvorstände aussprechen.

 

Der Ortsteil Hohenseefeld nahm am Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teil. Dieser Wettbewerb verlief für unsere Gemeinde äußerst erfolgreich. Der Ortsteil Hohenseefeld belegte den ersten Platz im Dorfwettbewerb. In den Sonderwettbewerben belegten u. a. die Schützenbruderschaft Hohenseefeld e.V. und der Broosen Hoff aus Hohenseefeld einen dritten Platz, die Elterninitiative Kinderspielplatz „Klein Seele“ aus Hohenseefeld und der Förderverein Sanierung Lichterfelder Dorfkirche e.V. aus Lichterfelde einen zweiten Platz, erste Plätze gab es für den Wettbewerbsbeitrag Eigenstromversorgung am Grundschulstandort Werbig und für den Dorfladen „HUDU“ in Hohenseefeld. Anerkennungsurkunden in den Sonderwettbewerben erhielten die Kirche Hohenseefeld und der Bleesen Hoff aus Hohenseefeld.

 

Ebenfalls bedanken möchte ich mich für die vielen Eigeninitiativen durch Bürger und Vereine in Zusammenarbeit mit der Verwaltung. Beispielhaft dafür möchte ich an dieser Stelle nennen, die Gehwegsanierung am Dorfteich Hohenahlsdorf; die Sportplatzumgestaltung durch den SSV Nonnendorf; die Durchführung und Organisation des jährlichen „Nachtpokallauf“ durch die FFW Gräfendorf und die dauerhafte Unterstützung durch die Bewohner der Wohnstätte Hof GERARD nicht nur im Ortsteil Hohengörsdorf, sondern bei vielen Maßnahmen im gesamten Gemeindegebiet.

 

Ausblick für das Jahr 2015

Derzeit befindet sich die Gemeindeverwaltung in der vorläufigen Haushaltsführung, da es uns noch nicht gelungen ist den Haushalt für 2015 einzubringen. Kurz vor Weihnachten 2014 erhielt die Gemeinde ein Schreiben des Finanzministeriums mit der Mitteilung, dass die Landeszuweisung für 2015 um ca. 100.000 EUR geringer ausfallen werden. Durch diese Mitteilung war die Verwaltung gezwungen, den Haushaltsentwurf 2015 nochmals überarbeiten zu müssen. Ziel ist es, den Entwurf in die Februar-Sitzung der Gemeindevertretung einzubringen und möglichst zu beschließen.

 

Zurück zur nicht ganz richtigen Berichterstattung der lokalen Presse, Märkische Allgemeine Zeitung vom 09.12.2014 steht „Kaluza empfiehlt größere Amtsgemeinden“. Diese Berichterstattung entspricht nicht der Wahrheit. Ich habe den Mitgliedern des Gemeindeentwicklungsausschusses in der Sitzung am 27.11.2015 darüber berichtet, was im Abschlussbericht der Enquetekommission 5/2 “Kommunal- und Landesverwaltung -bürgernah, effektiv und zukunftsfest- Brandenburg 2020“ vom 25.10.2013 und im Koalitionsvertrag zwischen SPD und Die LINKE für die Wahlperiode 2014-2019 steht und welche Auswirkungen dies für die Gemeinde Niederer Fläming hätte. Die wichtigsten Aussagen aus beiden Papieren sind, es wird keine Gemeindegebietsstrukturreform geben, aber Gemeinden mit einer Einwohnerzahl von unter 10.000 Einwohnern im Jahre 2030 (Prognose NF 2.400 Einwohner) sollen keine hauptamtlichen Verwaltungen mehr besitzen. Dies würde zum Wegfall der Verwaltung in Lichterfelde führen und die Gemeinde wird dann durch einen ehrenamtlichen Bürgermeister vertreten. Das Brandenburgische Amtsmodell wird für den ländlichen Raum favorisiert und soll zur Amtsgemeinde weiterentwickelt werden. Ich habe den Ausschussmitgliedern sowie den Mitgliedern der Gemeindevertretung empfohlen, sich mit der Thematik auseinander zusetzen, um für die Gemeinde Niederer Fläming für die Zukunft die beste Lösung zu finden. Erstmals beschäftigte sich der Gemeindeentwicklungsausschuss am 22.01.2015 mit dem Thema.

 

Für Anregungen, Hinweise und Kritik stehe ich Ihnen gern auch bei einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

 

Ihr David Kaluza

 

siehe Amtsblatt Januar 2015