AG Niederer Fläming

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Aktuelle Meldungen

Fortführung der Klimaschutzarbeit wird vorbereitet

(28.09.2017)

Alle Kommunen der Arbeitsgemeinschaft Niederer Fläming  haben sich zur Umsetzung der geltenden Klimaschutzgesetze bekannt. Um die Umsetzung zu koordinieren, zu unterstützen und mit dem notwendigen Fachwissen zu erleichtern wurde eine gemeinsame Stelle für das Klimaschutzmanagement geschaffen. Die Stelle wird in Höhe von 65% der förderfähigen Ausgaben über Bundesmittel unterstützt (FKZ: 03K01431), der Projektzeitraum läuft vom 01.05.2015 bis zum 30.04.2018.

Es ist möglich ein gefördertes Anschlussvorhaben mit einem reduzierten Fördersatz von 40% zu beantragen um das Klimaschutzmanagement fortzuführen. Um ein gefördertes Anschlussvorhaben beantragen zu können, müssen zunächst entsprechende Beschlüsse der kommunalen Gremien erfolgen. Am 10.07.2017 beschloss die Gemeindevertretung der Gemeinde Niederer Fläming die Fortsetzung der Stelle für das Klimaschutzmanagement. Am 21.09.2017 wurde im Amtsausschuss Dahme/Mark über das Thema beraten, eine Entscheidung jedoch zunächst vertagt, da man zunächst die Entscheidung der Stadt Jüterbog abwarten wollte. Die Stadtverordneten der Stadt Jüterbog sprachen sich am 27.09.2017 für die Fortführung der Stelle aus und fassten den notwendigen Beschluss. Es ist nun damit zu rechnen, dass sich auch der Amtsausschuss erneut mit dem Thema befassen wird.

 

Trotz der zahlreichen erfolgreichen Maßnahmen und Projekte des Klimaschutzmanagements in der AG Niederer Fläming, werden weitere Verbesserungen notwendig sein um der wichtigen Aufgabe des Klimaschutzes im notwendigen Maße gerecht zu werden. Sowohl in der Öffentlichkeitsarbeit sind weitere Lösungsansätze zu suchen, um mehr Bürger zu erreichen. Gleichzeitig auch mit der Hoffnung verbunden, das sich mehr Bürger engagieren mit ihren Ideen produktiv einbringen. Auch eine häufigere Teilnahme des Klimaschutzmanagers  in entsprechenden Fachausschüssen ist erwünscht, um die Entscheidungsträger mehr an der Umsetzung der Maßnahmen teilhaben zu lassen.

 

Die Hoffnung, dass sich die Region weiter engagiert mit dem Thema Klimaschutz auseinandersetzt besteht also.

Klima-Allianz im Landkreis Teltow-Fläming

(30.06.2017)

Ich freue mich Ihnen die Gründung eines Netzwerkes der "Klima-Allianz im Landkreis Teltow-Fläming mitteilen zu können. Durch die geplante Schirmherrschaft seitens der Verwaltung(en) für das Netzwerk wird die Sensibilisierung von Unternehmen und der Bürgerschaft für Klimaschutzmaßnahmen befördert.

 

Vor dem Hintergrund der Personalsituation in den einzelnen Kommunen würde die Koordination der Vorbereitungen der Gründung des Netzwerkes durch die Klimaschutzkoordinierungsstelle des Landkreises unter enger Einbindung interessierter Kommunen erfolgen.

 

Energiespar- und Klimaschutzmaßnahmen der Netzwerkmitglieder werden sichtbar gemacht.

Dieses führt zur Identifikation von Konsumenten mit den Produkten der Netzwerkmitglieder und zu Nachahmeffekten durch weitere Wirtschaftsbeteiligte. Insofern ist ein derartiges Netzwerk auch ein geeignetes Mittel zur Wirtschaftsförderung.

 

Das Netzwerk trägt zusätzlich zu einen breiterem Informationsaustausch bei.

 

Vorteile für die Kommunen: Vertrauensbildung, Standortvorteile u. v. m.

Vorteile für Unternehmen: Imageverbesserung, Wirtschaftsförderung, Förderberatung, Know-How-Transfer u. a

Vorteile für Bürger: mehr Lebensqualität, Klimaschutz positiv erleben, Vertrauen zur Politik und Wirtschaft gewinnen

 

Wir würden uns freuen, wenn viele Unternehmen in unserem Landkreis und vor allem auch aus dem Gebiet der AG Niederer Fläming, welcher bereits Erfolge bei Energiespar- und Klimaschutzmaßnahmen erzielen konnten, sich im Netzwerk engagieren würden. Bei Interesse würde ich den Kontakt gern herstellen.

Sonnenenergie nutzen - mit Online-Leitfaden Solarthermie planen

(30.06.2017)

Der Praxistest-Solarthermie zeigt, für welche Haushalte Solarthermie geeignet ist und wie sie eingesetzt werden kann. Ein Online-Leitfaden hilft bei der Planung und gibt Tipps zu Finanzierung und Montage.

 

Quelle: co2online gGmbH

PV-Batteriespeicherprogramm: Hohe Nachfrage auch in diesem Jahr

(23.05.2017)

Das Photovoltaik-Batteriespeicherprogramm der KfW wird gut nachgefragt. Die Förderbank hat im ersten Quartal dieses Jahres über 1.900 Zusagen für Tilgungszuschüsse zu Kreditanträgen erteilt. Mit dem Programm, das im März letzten Jahres gestartet ist, werden Batteriespeichersysteme gefördert, die zusammen mit einer Photovoltaikanlage installiert werden.

 

Mehr zur Förderung bei der KfW.

 

Quelle: Energiewende direkt – Ausgabe 09/2017 (BMWi)

 

Umstellung der Straßenbeleuchtung in der Gemeinde Niederer Fläming schreitet voran

(20.08.2016)

Die Gemeinde Niederer Fläming setzt die Maßnahme K2 „Umstellung Straßenbeleuchtung“ aus ihrem Klimaschutz- und Energiekonzept unter anderem dadurch um, dass bei geeigneten Leuchten, die bisherigen Leuchtmittel, in der Regel Natriumdampflampen, durch langlebige und sparsame LED-Leuchtmittel ersetzt werden. Dies erfolgte zunächst im Rahmen von ohnehin notwendigen Reparaturarbeiten. Auf diese Weise wurden seit November 2015 bereits 40 Leuchten mit LED-Leuchtmitteln ausgerüstet.

 

Im April 2016 wurde im Ortsteil Sernow die erste Komplettumrüstung eines Ortsteils vorgenommen, dabei wurden 24 Leuchten auf LED umgerüstet. Dafür wurden 1.832,72€ aufgewendet, bei einer erwarteten Stromkostenersparnis von 1.548€/a, wird sich die Maßnahme bereits nach 14 Monaten amortisiert haben. Der Rückgang des gemessen Stromverbrauches um etwa 70% im Vergleich zum Verbrauch, der ohne die Umrüstung angefallen wäre, bestätigt die rechnerisch ermittelten Einsparerwartungen. Die Rückmeldungen des Ortsvorstehers zur Beleuchtungssituation waren positiv.

 

Im August 2016 wurden die Ortsteile Wiepersdorf, Höfgen und Bärwalde umgerüstet. Dabei wurde auf eine Umrüstung dreier Leuchten an der Burgruine verzichtet, da diese relativ neu sind, eher sparsam sind und weil dort die orange Lichtfarbe an der Ruine eine gewollte Lagerfeueratmosphäre herstellt. Es wurden in den drei Ortsteilen 69 Leuchten mit LED-Leuchtmitteln ausgerüstet. Für die Umrüstung der 9 Leuchten in Höfgen werden Kosten von 734€ erwartet, bei Einsparungen von 656€/a wird sich die Maßnahme nach 13,4 Monaten amortisieren. Für 14 Leuchten in Bärwalde werden Kosten von 841€ anfallen, demgegenüber stehen erwartete Einsparungen von 973€/a, also eine Amortisation von 10,4 Monaten. In Wiepersdorf wurden 46 Leuchten für 2.843€ umgerüstet, bei erwarteten Einsparungen von 2.911€/a, läge die Amortisationszeit bei 11,7 Monaten.

 

Ortsteile wie Schlenzer, Hohengörsdorf und Gräfendorf sollen als nächstes folgen, sobald die Finanzierung gesichert ist.

 

Nicht alle Leuchten können auf diese Art mit LED ausgestattet werden, da Masten zu alt sind, oder Leuchtköpfe keine zeitgemäßen Reflektoren oder Witterungsschutz aufweisen. In diesen Fällen muss in der Regel eine neue Beleuchtungsanlage errichtet werden, dies ist bisher in zwei Ortsteilen bereits im größeren Umfang erfolgt. Im Dezember 2011 wurden in Welsickendorf 36 LED-Leuchten aufgestellt,  in Waltersdorf folgten im März 2013 37 LED-Leuchten. Aktuell stehen auch im Zuge der Erdverkabelung durch die E-DIS AG Neuerrichtungen im Ortsteil Körbitz und an einem Teilabschnitt in Hohenahlsdorf bevor. Weiterer Handlungsbedarf wurde in Borgisdorf und Kossin ausgemacht.

 

Da die Straßenbeleuchtung bisher gut 57% des Stromverbrauches der Gemeinde ausgemacht hat und die bisherigen Umstellungen gezeigt haben, dass eine gute Beleuchtung und Einsparungen gleichzeitig möglich sind, wird beabsichtigt die Umstellungen zügig voranzubringen.

 

Erik Berge

Gemeinsamer Klimaschutzmanager für die Stadt Jüterbog, die Gemeinde Niederer Fläming und das Amt Dahme/ Mark

Beitritt zum Klima-Bündnis e.V. vollzogen

(05.08.2016)

Die Gemeinde Niederer Fläming ist stellvertretend für die Partner der AG Niederer Fläming dem Klima-Bündnis e.V. beigetreten. Einen entsprechenden Beschluss hatte die Gemeindevertretung Niederer Fläming am 04.04.2016 gefasst. Die Bewerbung wurde angenommen.

Mehr Informationen finden Sie im Bereich Maßnahmen.