Hohenseefeld

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Der Ort entstand im 12. Jahrhundert und wurde 1368 erstmals erwähnt. 20 Jahre später zählte Hohenseefeld, zu dem auch die wüste Feldmark Wentdorf gehörte, zum Ort Dahme. 1459 wird Hohenseefeld im Bistummatrikel der Mark Brandenburg genannt. Niederseefeld, unmittelbar neben Hohenseefeld gelegen, wurde 1813 von den Franzosen niedergebrannt. Ursprünglich bestanden zwei getrennte Gemeinden, die am 01.07.1950 vereinigt wurden. Zu diesem Zeitpunkt war Hohenseefeld Haltepunkt der Kleinbahn, die die Städte Dahme und Jüterbog mit Luckenwalde verband.

Hohenseefeld, auf den Höhenrücken des Niederen Fläming gelegen, ist hauptsächlich durch große Ackerflächen geprägt. Zwischen den noch gut erkennbaren, ehemaligen Orten verläuft der von Gärten und Wiesen begleitete Hohenseefelder Graben. In Niederseefeld ist die historische Dorfstruktur mit dem Dorfanger und den Drei- und Vierseithöfen mit angrenzenden Bauerngärten gut erhalten.Hohenseefeld wird im wesentlichen durch die stattlichen, gut erhaltenen Gehöfte mit angrenzend kleinteiliger Gartennutzung geprägt. Es gibt im Ort eine Kindertagesstätte.

Die Dorfkirchen von Hohen- und Niederseefeld, spätgotische rechteckige Feldsteinbauten, sind als Denkmäler ausgewiesen. Die Waldgebiete Niederseefelder Heide und Hohenseefelder Wald werden überwiegend von Kiefernwäldern geprägt. Wander- und Radwanderwege in Richtung Ihlow, Herbersdorf und Bärwalder Busch laden zur aktiven Erholung ein. Hohenseefeld liegt direkt am Rundkurs 1 der drei Meter breiten Flaeming-Skate. Außerdem beginnt hier ein ergänzender, zwei Meter breiter Radweg in Richtung Dahme, der ebenfalls skatetauglich ist.

Einwohner: 395

(Stand 31.12.2016)