Nonnendorf

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Nonnendorf wird 1235/53 als „Nannendorf“ erstmals erwähnt. 1459 wird der Ort als wüste Feldmark bezeugt. Im Jahre 1538 war die wüste Kirche noch zu sehen. Seit 1691 erfolgt der Neuaufbau des Dorfes. 1722 wird Nonnendorf als ein Rittergut mit Herrenschäferei und Dreschhäusern erwähnt. Im Jahre 1777 sind keine angesessenen Einwohner in Nonnendorf vorhanden. 1800 wird es als Rittergut ohne Untertanen bezeichnet. 1900 sind 23 Wohnhäuser im Ort vorhanden. Nonnendorf war um die Jahrhundertwende im Besitz der von Siemens, die maßgeblich die Baustruktur beeinflussten. Bis zum Jahre 1964 befand sich eine Haltestation der Kleinbahn (Jüterbog - Dahme) im Ort.

Nonnendorf befindet sich auf der östlichen Fläminghochfläche und wird durch die Bundesstraße 102 zerschnitten. Die direkte Umgebung ist von Ackerflächen geprägt. Die Baustruktur ist vielseitig, neben den typischen Vierseithöfen im historischen Ortskern prägen Einfamilienhäuser am Schlenzer Weg und am Wiepersdofer Weg die nach Norden und Süden bandartige Erweiterung der Ortslage. Das „Siemenshaus“ dokumentiert noch die Geschichte des Dorfes als Gutsdorf. Nahezu alle Dorfausgangsstraßen sind mit Alleen gesäumt.

Einwohner: 243

(Stand 31.12.2016)