Gemeinde Niederer Fläming

Gemeindeverwaltung, Lichterfelde, Dorfstr. 1a, 14913 Niederer Fläming

Die Gemeinde Niederer Fläming liegt südlich von Berlin, im Süden des Landkreises Teltow-Fläming, in einer von der letzten Eiszeit geprägten Landschaft - dem Höhenrücken Niederer Fläming. Die Gemeinde wird begrenzt von den Gemarkungen Jüterbog, Niedergörsdorf, Schönewalde (Landkreis Elbe-Elster) und Illmersdorf. Niederer Fläming ist eine Flächengemeinde mit zirka 18.738 Hektar, bestehend aus Acker- und Grünflächen, Waldflächen und bebauten Ortsflächen. Die Gemeinde Niederer Fläming hat dörflichen Charakter und lebt mit und von der Landwirtschaft.

 

Entstehung der Gemeinde Niederer Fläming ist eine 'junge' Gemeinde mit 23 Ortsteilen und ca. 3200 Einwohnern. Entstanden ist die Gemeinde durch einen freiwilligen Gemeindezusammenschluss im Jahre 1997, aus 17 Gemeinden mit deren Ortsteilen. Die Verwaltung der bis dahin selbstständigen Gemeinden erfolgte durch die Amtsverwaltung des Amtes 'Niederer Fläming'. Die Namensgebung wurde von allen beteiligten Gemeindevertretern mit Vertrag geschlossen. Mit dem vierten Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform vom 24.03.2003 konnte die Gemeinde Niederer Fläming für amtsfrei erklärt werden.

 

Sehenswürdigkeiten im Gemeindegebiet Ausflugsziel Nr. 1 für viele Kultur- bzw. Literaturliebhaber ist das Schloss Wiepersdorf mit seinen Anlagen. Hier wohnte Bettina und Achim von Arnim. Wichtig für Begeisterte, die langen Strecken der Skaterbahn in abwechslungsreicher Umgebung. Die Riesdorfer Heide und die Wasserheide bieten ideale Bedingungen für Nordic-Walking. Im Oberlaubenstall in Lichterfelde werden abwechslungsreiche Veranstaltungen präsentiert und wer hoch hinaus möchte, kann am Flugplatz Reinsdorf einen Rundflug buchen.

 

Einrichtungen der Gemeinde Im Ortsteil Werbig befinden sich die Grundschule mit Hort. Die jüngeren Kinder werden in den Kindertagesstätten 'Pusteblume' Lichterfelde und 'Fläming Kinder' Hohenseefeld betreut.

Dorfstr. 1 a
14913 Niederer Fläming OT Lichterfelde

Telefon (033746) 696-0
Telefax (033746) 696-30

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.gemeinde-niederer-flaeming.de


Veranstaltungen

30.06.2017
19:00 Uhr
Jagdgenossenschaftsversammlung – Waltersdorf
Zu der Jagdgenossenschaftsversammlung am Freitag, dem 30.06.2017 um 19.00Uhr in der Dorfstraße 37 in Waltersdorf laden wir herzlich ein. Eingeladen sind alle Eigentümer von Grundflächen, die zum Jagdbezirk der Jagdgenossenschaft ...
 
30.06.2017
19:30 Uhr
Jagdgenossenschaftsversammlung "Wasserheide" Wiepersdorf/Kossin
Zur Versammlung der Jagdgenossen am Freitag, dem 30. Juni 2017 um 19:30 Uhr in der Gaststätte "Zur ... [mehr]
 
01.07.2017
14:00 Uhr
 
08.07.2017
14:00 Uhr
 
15.07.2017
15:00 Uhr
 
22.07.2017
14:00 Uhr
 
29.07.2017
14:00 Uhr
 
29.07.2017
14:00 Uhr
 
05.08.2017
14:00 Uhr
 
12.08.2017
14:00 Uhr
 
19.08.2017
14:00 Uhr
 
26.08.2017
14:00 Uhr
 
26.08.2017
14:00 Uhr
 
02.09.2017
14:00 Uhr
 
23.09.2017
20:30 Uhr
12. Nachtpokal Gräfendorf - Die große Löschnacht
... offener nächtlicher Pokallauf in der Disziplin "Löschangriff nass" für Männer- & ... [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Informationen zur Entsorgung des Anlageninhaltes von dezentralen Grundstücksentwässerungsanlagen

(28.03.2017)

Die Logistik bei der Entleerung der dezentralen Grundstücksentwässerungsanlagen (GEA) ist Ausgangspunkt für verschiedene Anfragen und Hinweise, die an den WAZ Jüterbog-Fläming herangetragen werden.

 

Um die Entsorgung des Schmutzwassers aus abflusslosen Sammelgruben sowie nichtseparierten Klärschlamm aus Kleinkläranlagen realisieren zu können, müssen die entsprechenden Grundstücke betreten bzw. befahren werden. Dieses gestaltet sich häufig problematisch:

 

  • Schwierigkeiten bei der Terminvereinbarung. Der Grundstückseigentümer muss sich freinehmen, um bei der Entleerung der Grube anwesend sein zu können.
  • Die Grundstücke müssen mit einem Entsorgungsfahrzeug befahren werden, um an die dezentrale Grundstücksentwässerungsanlage zu gelangen. Hierbei können unbeabsichtigt Schäden entstehen.
  • Die Saugleitung des Entsorgungsfahrzeuges wird über das Grundstück verlegt, es müssen Zäune, Pflaster- oder Rasenflächen überquert werden. Auch hierbei können Schäden oder Verunreinigungen entstehen.

 

Diesen zum Teil hohen organisatorischen Aufwand können Sie vermeiden, wenn Sie an Ihrer Grundstücksgrenze einen Saugstutzen installieren. Dieser Saugstutzen ist über eine Saugleitung mit der dezentralen GEA verbunden. Über diese Saugleitung kann die Leerung von der Grundstücksgrenze aus erfolgen. Für Sie als Grundstückseigentümer liegen die Vorteile klar auf der Hand:

 

  • Zur Leerung der GEA muss Ihr Grundstück nicht mehr betreten bzw. befahren werden.
  • Es können keine Verunreinigungen auf dem Grundstück entstehen.
  • Beschädigungen von Zäunen, Rasen- sowie Pflasterflächen oder Gebäudeteilen sind ausgeschlossen.
  • Die Entsorgung muss nicht mehr in Ihrem Beisein erfolgen. Sie sparen wertvolle Zeit, können Ihren Urlaub frei planen.

 

Die Saugleitungen können ober- oder unterirdisch verlegt werden. Der Anschluss wird direkt an der Grundstücksgrenze in ca. 0,40 m Höhe frei zugänglich und sichtbar für das Entsorgungsunternehmen installiert. Eine Prinzip-Skizze sowie technische Hinweise entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Seite.

 

Zu bedenken möchten wir weiterhin geben, dass in benachbarten Zweckverbänden nicht nur die Benutzungsgebühr für die Entsorgung des Schmutzwassers sondern auch die für die Entsorgung benötigte Schlauchlänge durch den Grundstückseigentümer zu bezahlen ist. Dem beugen Sie vor, in dem sich der Saugstutzen an der Grundstücksgrenze befindet.


Sollten Sie Fragen haben, so wenden Sie sich an unsere technischen Mitarbeiter.

 

Ihr WAZ Jüterbog-Fläming

[Technische Hinweise und Planskizze]

[Homepage WAZ Jüterbog-Fläming]

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Klimaschutz-Partnerschaft

(18.07.2016)

Partnerschaft im Klimaschutz

Landkreis Teltow-Fläming als Twinning-Region ausgewählt

 

Der Landkreis Teltow-Fläming engagiert sich seit Jahren erfolgreich für den  kommunalen Klimaschutz. In dieser Zeit wurden in TF wertvolle Erkenntnisse gewonnen, die nun weitergeben werden. Das bundesweite Projekt RegioTwin fördert den Erfahrungsaustausch zwischen Kommunen und Regionen. Jeweils zwei Kommunen arbeiten über ein Jahr eng zusammen und werden dabei durch einen RegioTwin-Berater unterstützt.

 

Die 20 Twinning-Regionen wurden aus zahlreichen Bewerbungen ausgewählt. Dem Projektteam ist es gelungen, trotz enormer Größenunterschiede zueinander passende Partner zu finden. Die Bewerbungen reichten von Regionen über Landkreise bis hin zu Kleinstädten und Gemeinden. Neben strukturellen Merkmalen, wie Größe oder Struktur wurden auch inhaltliche Wünsche der Umsetzungskommunen berücksichtigt.

Der Landkreis Teltow-Fläming ist der einzige Teilnehmer aus Ostdeutschland im Projektzeitraum 2016/2017. Er wurde gemeinsam mit dem Landkreis Gießen als Paar ausgewählt und kann ab jetzt vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe profitieren.

 

„Wir freuen uns auf eine Weitergabe und Multiplikation unseres Wissens sowie viele neue Klimaschutzimpulse für Teltow-Fläming im Rahmen der Kooperation mit dem Landkreis Gießen.

 

Das RegioTwin-Projekt deckt sich mit unserem Leitbild und dem Energiespar- und Klimaschutzprogramm, das erneut 2015 fortgeschrieben wurde“, so Landrätin Kornelia Wehlan.

 

Welche neun weiteren Twinning-Paare es ebenfalls geschafft haben, bei RegioTwin teilzunehmen sowie Aktuelles aus dem Projekt ist auf der Webseite www.regiotwin.de zu finden.

 

Das Projekt wird über drei Jahre vom Bundesumweltministerium im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative gefördert und von der Universität Kassel durchgeführt. Förderkennzeichen: 03KF0003

 

Pressestelle Landkreis Teltow-Fläming

[Homepage Landkreis Teltow-Fläming]

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Volkshochschule Luckenwalde bietet Yogakurse an

(12.04.2016)

Wollen Sie den Alltag entspannt meistern? Dann probieren Sie es mit einem Yogakurs  mit der Volkshochschule. Der Kurs "Dynamisches Yoga gegen Burn-Out" eignet sich für Menschen, die schnell ihre psychischen Grenzen spüren. Bewegung, Atmung und Entspannung sind Inhalte des Kurskonzepts. Beginn: 15.. April 16 ab 19.00 - 20.30 Uhr in 14913 Bärwalde, Dorfstraße 6

Anmeldung Frau Schich: 03372/6083148  

 

Yoga für Schwangere

Besonders während der Schwangerschaft sollte die werdende Mutter Achtsamkeit entwickeln und ihre physische und psychische Balance aufrecht erhalten. Mit regelmäßigem Yoga während der Schwangerschaft wird die Harmonisierung von Körper, Geist und Seele gefördert. Die Volkshochschule bietet es ab Freitag, den 15. April 16 in Bärwalde, Dorfstraße 6.

Anmeldung: Frau Schich: 03372/6083148

 

Kostenlose Yoga-Schnupperstunde

Yoga fördert Vitalität, physische und psychische Balance und Gesundheit. Melden Sie sich zu einer Schnupperstunde in Bärwalde, Dorfstraße 6 an: dienstags: 17.30 oder 19.00 Uhr 

Anmeldung erforderlich: 0173/6114423  

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Frühlingsschießen 2016

(06.04.2016)

Am 03.04. fand in Dahme auf der 100m Bahn das diesjährige Frühlingsschießen statt. Geschossen wurde traditionell mit dem Ordonnanzgewehr 100m sitzend aufgelegt und mit offener Visierung.

Es siegte Jörg mit 81 Ringen vor Gunter (77 Ringe) und Gunnar mit 73 Ringen.

Am Tag zuvor fand der Arbeitseinsatz mit guter Beteiligung statt. Allen Teilnehmern gilt der Dank des Vorstandes und der Redaktion.

Die Ergebnisse können in der unten stehenden Datei und die Bilder zu beiden Veranstaltungen in der Galerie eingesehen werden.

[Ergebnisse Frühlingsschießen 2016]

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Zirkusprojekt in der Ludwig-Achim-von-Arnim Grundschule

(15.03.2016)

In der Woche vom 11. - 15.07.2016 möchte die Ludwig-Achim-von Arnim Grundschule in Werbig ein Projekt mit den derzeit 120 Schülern durchführen. Angesteckt von guten Erfahrungen anderer Schulen soll es unter dem Thema Zirkus laufen. Dazu haben wir einen Zirkus beauftragt, um uns zu unterstützen und die Kinder zum Erfolg zu führen. Für die Durchführung des Projektes benötigen wir ca. 2000,- Euro. Um allen Kindern die Teilnahme zu ermöglichen möchten wir um Unterstützung bitten.

 

Der Zirkus wird auf dem Schulhof mit Unterstützung einiger Eltern ein Zelt aufbauen und in der darauffolgenden Woche mit den Kindern ein Zirkusprogramm einstudieren. Es werden Akrobatik, Dressur (Hunde, Ziegen, Tauben), Jonglage, Clownerie und andere Dinge mit den Kindern erlernt. Jedes Kind kann sich nach seinen Interessen und Fähigkeiten für eine Sache entscheiden, übt unter professioneller Anleitung und wird zur Galavorstellung entsprechend gekleidet und vorbereitet sein, um Erfolg zu haben.

 

Warum haben wir uns für das Thema Zirkus entschieden?

 

Weil Zirkus fit macht. Der Zirkus bringt spielerisch die Motorik in Gang. Viele Kinder bewegen sich leider zu wenig und eine Rolle vorwärts kann da schon zur Herausforderung werden, da Schokoriegel manchmal ein Pausenbrot ersetzen. Aber Zirkus fasziniert Kinder   und schon wollen sie Pyramiden bauen, auf Rollbrettern balancieren, Bälle durch die Luft wirbeln. Die Kinder wollen mitmachen, sich ausprobieren, aktiv werden und den Spaß an der Bewegung entdecken. Hierbei ist Sportlichkeit keine Voraussetzung. Zirkuspädagogik fördert die Bewegung ohne Leistungsdruck und Noten. Hier können auch Kinder Erfolge erleben, die im Sportunterricht weniger erfolgreich sind.

 

Die Zirkusarbeit fördert Fähigkeiten im physischen Bereich. Es wird das Körperbewusstsein entwickelt, die Beweglichkeit verbessert, die Reaktionsfähigkeit gefördert, die Koordination entwickelt, der Gleichgewichtssinn und die Orientierungsfähigkeit verbessert und der Bewegungsdrang ausgelebt.

 

Die Zirkusarbeit fördert Fähigkeiten im psychischen Bereich. In erster Linie wird das Selbstwertgefühl gefördert, es wird Kreativität entwickelt und die Kinder werden Problemlösungsstrategien entwickeln. Sie lernen eigene Fähigkeiten und Grenzen einzuschätzen. Die Konzentration, Selbstdisziplin und das Durchhaltevermögen werden verbessert.

 

Die Zirkusarbeit fördert Fähigkeiten im sozialen Bereich. Während der Projektwoche wird bei den Kindern die Selbst- und Fremdwahrnehmung verbessert. Sie werden zu Kooperation und Teamarbeit befähigt. Die Kinder sollen lernen anderen zu vertrauen und Verantwortung für andere zu übernehmen. Das Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe wird gestärkt.

 

Wir denken, dass es genügend positive Ansatzpunkte gibt, um gerade dieses Projekt durchzuführen.

Für Fragen stehe ich Ihnen gern als Verantwortliche zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Elke Schulze

Sportlehrerin

 

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Oberlaube trifft Canada - Kanadischer Abend 21.05.2016, Borgisdorf

(14.03.2016)

Der Borgisdorfer Oberlaubenstall lädt in diesem Jahr erstmalig zu einem kanadischen Abend. Neben kleinen kanadischen Köstlichkeiten und Getränken wird der Singer/Songwriter Michael Friedman (Vancouver) und dessen zauberhafte Begleitung MEA, den musikalischen Rahmen für die diesjährige Veranstaltung darstellen. Freuen Sie sich auf einen weiteren unvergesslichen Abend vor dem bezaubernden Ambiente des Borgisdorfer Oberlaubenstalls. Wir freuen uns auf Sie.

[Flyer]

[Weiteres auf facebook]

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Denkmal des Monats März

(10.03.2016)

Im Landkreis Teltow-Fläming gibt es über 1000 Baudenkmale sowie über 1.400 bekannte Bodendenkmale. Einige von ihnen werden im Denkmalschutzkalender 2016 vorgestellt. Ergänzend dazu erläutert die Denkmalschutzbehörde Teltow-Fläming das jeweilige Denkmal des Monats etwas näher, um den Blick des Betrachters einmal mehr für bewahrenswerte Bauten der Region zu schärfen.

Das Kalenderblatt im März 2016 widmet sich der „Alten Schmiede“ in Kloster Zinna. Sie befindet sich auf der östlichen Seite der Jüterboger Straße, die den Ort im Westen begrenzt. Kloster Zinna wurde unter König Friedrich II. als Weberetablissement planmäßig angelegt. Es besitzt mit dem Staffelgiebel der Neuen Abtei einen eindrucksvollen Blickpunkt. Heute ist Kloster Zinna Stadtteil des knapp vier Kilometer entfernten Jüterbog.

Bauzeit Ende des 18. Jahrhunderts

Bei der „Alten Schmiede“ handelt es sich im Kern um die linke Hälfte eines eingeschossigen Doppelhauses des ausgehenden 18. Jahrhunderts.

Der Vergleich mit alten Ortsplänen belegt eine Bauzeit nach 1776. Zur Straße hin besitzt der verputzt Massivbau ein Tor und zwei Fenster. Nördlich schließt eine offene Hofzufahrt an; hier ist das Dach als Krüppelwalmdach ausgebildet.

Vorne links befindet sich die Schmiedewerkstatt mit Ziegelboden. Sie ist durch das straßenseitige Tor erreichbar. Gleich rechts daneben ist die geräumige Stube. Die Wohnung selbst wird durch einen vom Hof aus zugänglichen, hinter der Schmiedewerkstatt liegenden Flur erschlossen. Dort befindet sich auch die zur oberen Etage führende Treppe.

Umbauten Ende des 19. Jahrhunderts

Durch den Ausbau von größeren Teilen des Dachbereichs gewann man um 1880 ein Obergeschoss. Dabei wurden die Mauern auf der Rückseite und dem rechten Teil der Straßenseite hochgezogen und das Dach angehoben. Dessen alte Form ist an der linken Haushälfte noch zu erkennen. In diesem Zusammenhang entstanden auch die Putzfassade mit einfachen Fensterrahmungen und die jetzige Treppe im rückwärtigen Flur.

Auf der Hofseite wurde zu dieser Zeit das eingeschossige Hofgebäude als Sichtziegelbau mit Satteldach errichtet. Hier befanden sich der Stall und die Waschküche.

Das Gebäude wurde äußerlich durch die Umbauten des späten 19. Jahrhunderts überformt. Es besitzt aufgrund der weitgehend erhaltenen Innenstruktur und einer Reihe bauzeitlicher Details eine orts- und baugeschichtliche Bedeutung. Hervorzuheben ist das bis ins Detail restaurierte doppelflügelige Tor mit Rautenmuster, das auf die ursprüngliche Nutzung als Schmiede aufmerksam macht. Es handelt sich um die letzte in Kloster Zinna erhaltene barocke Doppelflügeltür.

Als einer der wenigen in der Region noch vorhandenen alten Schmieden kommt dem Gebäude auch eine volkskundliche Bedeutung zu: Seine ohne wesentliche Veränderungen bewahrte Innenstruktur dokumentiert die Arbeits- und Wohnbedingungen eines Schmiedes anschaulich.

Nach liebevoller Sanierung entstanden Ferienwohnungen

Nach jahrelangem Verfall wurden das Haus und Hofgebäude auf Privatinitiative liebevoll saniert und Ferienwohnungen eingerichtet. Dieses vorbildliche Engagement  wurde im September 2010 mit dem Denkmalpflegepreis des Kreises Teltow-Fläming belohnt.

Ein Jahr später war die "Alten Schmiede" Veranstaltungsort für die Übergabe der Denkmalpflegepreise 2011. Bei Chordarbietungen und Apfelsaft frisch aus der Presse konnten sich die Bürgerinnen und Bürger vor Ort vom guten Gelingen der Restaurierungsarbeiten überzeugen.

[Download]

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Asyl in TF, Daten und Fakten KW 10/2016

(10.03.2016)

Der Landkreis Teltow-Fläming wird der 10. Kalenderwoche in dieser Woche 43 Flüchtlinge aufnehmen. Es kommen überwiegend Familien aus Syrien und Afghanistan, die in Blankenfelde-Mahlow untergebracht werden.

Kommunikation

Die Unterbringung von Flüchtlingen im Landkreis Teltow-Fläming war am Freitag eines der Themen der turnusmäßigen Beratung der Landrätin mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern bzw. dem Amtsdirektor. Alle Stadt- und Gemeindeoberhäupter werden – wie auch die Abgeordneten des Kreistags Teltow-Fläming – regelmäßig und umfassend über den aktuellen Sachstand informiert.

Landrätin Kornelia Wehlan schätzt ein, dass das Unterbringungsmanagement im Landkreis gut funktioniert und dankt allen, die in irgendeiner Weise einen Anteil daran haben. In Teltow-Fläming herrsche, was die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen anbelangt, insgesamt eine gute Atmosphäre.

Verfahrensstand

Die Ausländerbehörde des Landkreises Teltow-Fläming rechnet damit, dass bis Mitte des Jahres die Asylverfahren der schutzsuchenden Syrer, die bis Ende 2015 in den Landkreis gekommen sind, bearbeitet sein werden. Aktuell sind noch rund 450 Verfahren von anerkannten Flüchtlingen nicht abgeschlossen. Rund die Hälfte der dem Landkreis seit November 2015 zugewiesenen Menschen kommen aus Syrien, 40 Prozent aus Afghanistan, 10 Prozent aus Staaten mit geringer Bleibeperspektive. Zuweisungen von Menschen aus dem Westbalkan gab es nicht mehr.

Grabenstraße Luckenwalde

In der vergangenen Woche gab es ein Gespräch der Landrätin mit der Flüchtlingsinitiative, die sich um die Menschen in der Luckenwalder Grabenstraße kümmert. Dort wurde noch einmal erläutert, dass es sich bei Haus 1 um eine befristet genehmigte Notunterkunft handelt, aus der die Menschen nach und nach in geeignetere Unterkünfte umziehen sollen. Dazu gab es auch eine Abstimmung mit der Bürgermeisterin der Stadt Luckenwalde.

Das Landesamt für Soziales und Versorgung hatte zuvor die Betriebserlaubnis der Notunterkünfte im Land Brandenburg pauschal bis zum 30. Juni 2016 verlängert. Damit bleibt genug Zeit, entsprechende Umzüge vorzubereiten und zu organisieren.