Werbig

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Werbig geht auf slawische Siedlungen zurück und wird bereits im 5. Jahrhundert genannt. Der Ort wurde 1225 erstmals urkundlich erwähnt. Im 12. Jahrhundert kam Werbig von Brandenburg zum Besitz des Erzbischhofes Magdeburg. 1180 verwüstete die Armee Heinrich des Löwen und des Kaisers Rotbart die Region. 1558 wird das Dorf durch einen Brand fast völlig zerstört und im Jahr 1638 von der Pest betroffen. Werbig war an die Kleinbahntrasse zwischen Jüterbog und Dahme und an den Kraftpostverkehr angeschlossen.1955 wurde die LPG gegründet.

Werbig ist ein Straßendorf. Die Baustruktur ist im südlichen Dorfteil durch die typischen Vierseithöfe geprägt, während sich im Nordteil mehrgeschossige Wohnhäuser und Einfamilienhäuser befinden. Im Ort befindet sich die Ludwig-Achim-von-Arnim-Schule. Die Dorfkirche ist ein spätromanischer Feldsteinbau mit eingezogenem, kreuzgratgewölbtem Chor und Apsis aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Der barocke Fachwerkturm wurde abgetragen.

Einwohner: 290

(Stand 31.12.2013)


Aktuelle Meldungen

Werbiger sanierten unentgeltlich ihre Haltestelle

(26.08.2010)

Kurz nach der Wende berappte Werbig viel Geld für eine nobel anmutende Bushaltestelle. Das Kleinod im Fachwerkstil ersetzte den betagten schlichten Betonbau. Doch schon bald nach der Fertigstellung leisteten auch Vandalen ganze Arbeit: Sämtliche Fensterscheiben gingen entzwei, die Dachrinne wurde abgerissen, die Wände beschmiert ...

 

Zwar rückten die Einwohner zweimal im Jahr, zum Frühjahrs- und Herbstputz, dem Unkraut zu Leibe, das die Haltestelle zu überwuchern drohte. Eine gründliche Renovierung jedoch konnte das Schmuckstück erst in diesem Sommer erfahren.

 

Nach Musketiermanier "Einer für alle-alle für einen!" fasten sich vier Dorfbewohner (Herr Hoyer, Herr Desche, Herr Schulze und Herr Schütze) ein Herz und legten selbst Hand an. In liebevoller Kleinarbeit wurden die Bänke repariert und gestrichen, die Wände frisch geweißt, die Balken neu lasiert. Neue Fensterscheiben wird es vorläufig keine geben. Wie die Vergangenheit zeigte, schützt einfaches Glas nicht vor cholerischen Mitbürgern, und die bruchsichere Variante ist einfach zu kostspielig.

 

Dass ehrenamtliches Schaffen durchaus Spaß machen kann, zusammenschmiedet und Erfüllung bringt, bestätigt jeder der vier Beteiligten. Es muss vielleicht nicht immer der Rubel rollen.

 

Der Bus indes tut es wie eh und je und hält in Werbig an einem bemerkenswert hübschen Wartehäuschen.

Foto zu Meldung: Werbiger sanierten unentgeltlich ihre Haltestelle

Hegefischen in Werbig mit Biss

(09.08.2010)

Nachdem im Mai der Fang in Gräfendorf ausgeblieben war, trafen sich 10 Petrijünger am 31.Juli am Ziegeleiteich in Werbig zur Wiederholung des 13. Hegefischens für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde Niederer Fläming.

 

Es gehört zur Tradition, dass einige angelsportbegeisterten Elternteile mit dabei sind. So wird schon mal bei den Jüngsten beim Anbringen des Köders oder dem fachgerechten Abnehmen des Fanges geholfen.

 

Für Johann Barth, mit knapp vier Jahren der jüngste Teilnehmer, eine willkommene Unterstützung. Mit 850 Gramm Fischgewicht zog er das zweitbeste Ergebnis an Land. Übertroffen wurde dieses (1300 Gramm) nur noch von Chris Lehmann aus Rinow, als Sieger bei den Jungen.

 

Bei den Mädchen erzielte Anne Kropek aus Hohenkuhnsdorf das beste Ergebnis.

 

Für Cindy Mahler aus Herbersdorf und Alexander Nölle aus Werbig war die elterliche Unterstützung nicht notwendig. Als Sieger bei den Jugendlichen beherrschten sie ihr Fach souverän.

 

Im Vorfeld wurde noch das Fachwissen der TeilnehmerInnen getestet, was alle erfolgreich unter Beweis stellten. Für die fachgerechte Begleitung dieser Veranstaltung zeichnete der Angelverein Werbig verantwortlich, bei dem wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken.

 

gez. Manfred Thier

Koordinator für Jugendarbeit

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Beim 13. Hegefischen in der Gemeinde Niederer Fläming beobachtet

(28.06.2010)

Ob es wohl an der „13“ gelegen hat oder ahnten die Fische was sie erwartet?  Jedenfalls wurde zum ersten Mal in 13 Jahren nach fast zwei Stunden intensiven Bemühens kein Fisch an Land gezogen.

 

Trotzdem ließen sich die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen nicht die gute Laune verderben. So wird eben die Entscheidung über die Siegerpokale auf den 31. Juli vertagt. Dann gibt es eine Neuauflage des Hegefischens am Ziegeleiteich in Werbig. Wozu wir jetzt schon alle Interessierten bis 25 Jahre recht herzlich einladen.

 

Treffpunkt ist, wie oben genannt,  der Ziegeleiteich in Werbig am Samstag, dem 31. Juli, um 15.00 Uhr.

 

gez. Manfred Thier

Jugendkoordinator

Foto zu Meldung: Beim 13. Hegefischen in der Gemeinde Niederer Fläming beobachtet