Kossin

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Der Ort wurde 1472 erstmals erwähnt und als Dorf mit Gehölz und Weide, das Kossinerluch, beschrieben. 1687 ist das Dorf ganz wüst. Durch die Lage der Kirche (fast außerhalb des Ortes) ist eine gleichzeitige Entstehung von Kirche und Dorfanger auszuschließen.

Kossin ist ein typisches Straßendorf im östlichen Fläming-Hügelland. Die zum Teil noch gut erhaltenen Drei- und Vierseithöfe reihen sich locker entlang der Dorfstraße auf. Ein Bauerngehöft an der Dorfstraße besteht noch aus der ursprünglichen Klinkerbauweise. Die an die Höfe angrenzenden Bauerngärten und Obstwiesen prägen den dadurch hervorzuhebenden Dorfrand, die in dieser Form den Übergang zur Feldlandschaft herstellen. Die Kirche einschließlich Friedhof befinden sich am östlichen Ortsrand am Ortsausgang in Richtung Meinsdorf. Die Kossiner Dorfkirche ist ein spätgotischer Rechteckbau aus Feldsteinen ohne Turm. Die Glocke befindet sich in einem verbretterten Glockenstuhl aus dem Jahre 1743.

Einwohner: 40

(Stand 31.12.2016)