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Politik soll klar Stellung nehmen

Niederer Fläming, den 30.08.2018

Dahmer Initiative fordert mehr Ideen für den Nahverkehr

Planungs-Stillstand im Nahverkehr nicht akzeptabel

 

Dahmetal, den 29.8.2018: Im Vorfeld der ersten Kreistagssitzung nach der Sommerferien fordert die Initiative: Bessere Infrastruktur für Dahme und Umgebung (IBI) von der lokalen Politik eine klare Positionierung zum Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs im Osten des Landkreises Teltow Fläming.

 

„Zusammen mit vier Bürgermeistern und dem Amtsdirektor des Amtes Dahme/Mark haben wir schon im Juni konkrete Vorschläge gemacht, wie die schlechte Verkehrsanbindung über die Regionalbahnstrecke RE 5 verbessert werden kann. Wir haben den Kreistag gebeten, sich klar dazu zu positionieren!“ sagt Heinrich Kahlbaum von der Initiative: Bessere Infrastruktur für Dahme und Umgebung (IBI). Zu den Vorschlägen der Initiative gehören u.a. die (technisch mögliche) Verkürzung der Fahrzeit nach Berlin und eine höhere Taktzahl der Züge, speziell für den Berufsverkehr.

 

Ganze Bandbreite der Infrastruktur muss besser werden

„Wir brauchen dringend eine bessere Verkehrsanbindung im Südosten des Kreises, um unsere Region attraktiver zu machen – für Pendler, Tourismus und Wirtschaft.“ erklärt Dr. Joachim Klewes, ebenfalls von der Initiative. „Wir wollen nicht, dass unsere Region systematisch vernachlässigt wird.“ So werde im Landesentwicklungsplan die Region rund um Dahme von vielen Entwicklungen abgekoppelt – nicht nur beim Verkehr.

 

Kleine Verbesserungen dürfen nicht Jahrzehnte dauern

Die Initiative wendet sich unter anderem gegen die Argumentation, dass die langfristigen Verträge der öffentlichen Hand mit den Verkehrsträgern (z.B. VBB, Bahn, ODEG) über Jahrzehnte auch noch so kleine Änderungen – z.B. im Fahrplan – verhindern. „Wenn hart verhandelt wird, bewegt sich immer etwas! Außerdem, wo sind denn kreative und technisch innovative Vorschläge von Verwaltung und Politik, mit denen ein Signal gegeben werden könnte, dass sich hier etwas bewegt?“ fragt die Dahmer Ärztin Steffi Ring, die ebenfalls bei IBI mitwirkt.

 

Sie macht sich auch Sorgen um die absehbare medizinische und pflegerische Versorgung der Menschen in der Region. „Verbesserungen kommen hier nicht allein durch kreative Lösungen, z.B. durch Facharztsprechstunden. Vielmehr muss unsere Region für qualifizierte Arbeitskräfte attraktiver werden.“ Damit schließt sich der Kreis zu den Infrastrukturfragen, bei denen die Initiative den Finger in die Wunde legen will: Verkehr, Breitbandausbau, Gesundheit, Pflege und Bildung.

 

Informationen für die Redaktion:

Die Inititative: Bessere Infrastruktur für Dahme und Umgebung (IBI) entstand aus der Initiative „Pro Bahnhof Drahnsdorf“, die über die Grenzen beider Landkreise LDS und TF hunderte von Menschen für bessere Verkehrsanbindung der Region mobilisieren konnte. Beide Initiativen arbeiten eng zusammen. Sie setzen sich für eine deutliche Entwicklung der Infrastruktur in der vernachlässigten Region rund um Dahme ein, um die Lebensbedingungen der Menschen zukunftssicher und attraktiv zu machen. Beide Initiativen arbeiten parteipolitisch neutral, unabhängig von externer Finanzierung und auf dem Boden demokratischer und freiheitlicher Überzeugungen.

 

Wer mitmachen will kann sich melden bei

Dipl. Med. Steffi Ring, st-ring@gmx.de, Telefon 0151 18317038

Dipl. Ing. Andrea Weigt, M.A., andreaweigt@gmail.com, 0176 47165041

Dipl. Ing. Heinrich Kahlbaum, heinrich_kahlbaum@web.de,

Dr. Joachim Klewes, j@klewes.com, Telefon 0151 2238 7460

 

Absender der Pressemitteilung

Initiative: Bessere Infrastruktur für Dahme und Umgebung

c/o Dipl. Med. Steffi Ring

j@klewes.com, st-ring@gmx.de, heinrich_kahlbaum@web.de

 

Kontaktadressen:

Dipl.-Med. Steffi Ring

Liedekahle 24

15936 Dahmetal

 

Dipl.-Ing. Heinrich Kahlbaum

Wildau-Wentdorf 35

15936 Dahmetal

 

Prof. Dr. Joachim Klewes

Liedekahle 5

15936 Dahmetal