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„Technisches Kulturgut im Licht historischer Archivalien“. Sonderausstellung des Museum Baruther Glashütte

10.09.2022 um 15:00 Uhr bis 31.12.2022

„Technisches Kulturgut im Licht historischer Archivalien“. Sonderausstellung des Museum Baruther Glashütte, 10.9.2022 bis Januar 2023

Museen sind Wissensspeicher. Sie bewahren Wissen nicht nur in ihrer Objektsammlung. Auch ihre Archive sind ein wichtiger Sammlungsbereich und Arbeitsmittel für die Museumsarbeit. 

Das Museum Baruther Glashütte hat sich am Projekt „Archivalien in Technikmuseen“ beteiligt. Hierbei sind hunderte Archivalien digitalisiert und auf der Plattform-Museum-Digital veröffentlicht worden. Auch ausgewählte Schriftstücke 16 weiterer Museen für Industriekultur sind auf der Domain industriearchive.museen-brandenburg.de publiziert worden. Die Navigation ist grafisch ansprechend und thematisch variantenreich und wird hier vorgestellt.

„Viele brandenburgische Museen bewahren in ihren Archiven Zeugnisse der wechselvollen Industriegeschichte des Landes. Dokumente, Fotografien, Pläne, Produktkataloge und Druckerzeugnisse geben Einblicke in die Entwicklung der Industriestandorte und deren Produkte, wie beispielsweise die weltweit begehrten Stoffe der Forster Textilfabriken oder die in Ludwigsfelde hergestellten legendären Motoroller „Troll“ und „Pitty“. Die Archivalien zeugen aber auch vom wechselvollen Verlauf der brandenburgischen Industriegeschichte, die geprägt war von den Auswirkungen zweier Weltkriege, von Wirtschafts- und Umweltkrisen, Diktaturen und Systemwechsel sowie den damit verbundenen Transformationsprozessen“ (Museumsverband des Landes Brandenburg).

Die Digitalisate ermöglichen eine ortsungebundene Nutzung und einen erweiterten Zugang für interessierte Laien und Wissenschaftler:innen. Die originalen Archivalien sind aber auch Exponate für Ausstellungen wie diese. Sie vermitteln die Aura des Originals und verweisen auf den Entstehungs- und Nutzungszusammenhang.

Neben Glashütter Schriftstücken zeigt das Museum Baruther Glashütte in dieser Ausstellung auch Archivgut aus Beständen der Technikmuseen in Forst, Lindenberg, Ludwigsfelde, Velten und Weißwasser.

Ausgestellt sind ebenso technische Objekte, die durch das Quellenstudium tiefgehend bestimmt werden konnten. Objekte – Maschinen, Produkte, Kunstwerke - und Archivalien werden einander zugeordnet. Was ist ein Hypsometer? Wozu braucht man einen Krempel? Wie funktioniert das Kardieren? Wozu diente das Modell des W50? Diese Ausstellung gibt Antworten und soll neugierig machen, mit Freude selbständig auch im Netz die Quellen zu studieren.

Die Sonderausstellung ist bis Januar 2023 in Glashütte zu sehen.

Am Samstag, 15. Oktober begleitet eine Vortragsveranstaltung die Sonderausstellung. Von 15-16.30 Uhr findet eine Vortragsveranstaltung mit Micha Brendel (Künstler) und Björn Berghausen (Berlin-Brandenburgisches Wirtschaftsarchiv) ein.  Georg Goes (Museumsleiter) begleitet und moderiert die Vorträge:
„Das Berlin-Brandenburgische Wirtschaftsarchiv“(Berghausen) und „Handschrift in historischen Quellen“ (Brendel).

 
 

Veranstaltungsort

Museum Baruther Glashütte

 

Veranstalter

Museum Baruther Glashütte

 
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