Meinsdorf

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Meinsdorf entstand im 12. Jahrhundert mit der Bezeichnung „Meensdorp".Als erste Besitzer werden 1156 die Edlen von Slautitz genannt. Weiterhin ist der Besitz dann 1472 derer von Leipzig und ab 1780 der Stammsitz der von Arnims belegt. Meinsdorf ist 1837 Rittergut mit dem Vorwerk Marienhof.

Meinsdorf, ein Angerdorf, liegt im östlichen Fläminghügelland an einem Waldrand. Die typischen Drei- und Vierseithöfe gruppieren sich um den Dorfanger und entlang der Straße in Richtung Rinow. Auf dem Dorfanger befindet sich eine relativ große Backsteinkirche aus dem 19. Jahrhundert. Ein Denkmal, die Ensiedel-Säule, am westlichen Dorfrand dokumentiert die Geschichte der Region. Sie stellt den Mittelpunkt des sogenannten „Ländeken Bärwalde“ dar. Graf Gottfried Emanuel von Einsiedel hatte das „Ländchen“ zum ersten Mal in Länge und Breite vermessen lassen. Zum Gedenken um seine Verdienste um die Erhaltung des Bärwalder Ländchens ließ er die Säule aufstellen. Auf dem Friedhof befinden sich 11 Grabstätten mit erhaltenen Sandsteingrabsteinen mit hebräischen und deutschen Inschriften. In Meinsdorf gibt es noch eine in Betrieb befindliche Mühle aus dem 19. Jahrhundert.

Einwohner: 184

(Stand 31.12.2016)