Schlenzer

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Schlenzer wurde erstmals 1204 oder 1214 als „villam Schlentziger“ urkundlich erwähnt und war im Besitz des Erzbischof Wichmann von Magdeburg. 1642 ist das ganze Dorf wüst abgebrannt. 1801 existieren in Schlenzer eine Schmiede, ein Krug und ein Nebenzollamt von Luckenwalde. Im Jahre 1891 wurde Schlenzer als Pfarrdorf mit Ziegelei erwähnt. Eine Windmühle existierte noch bis 1965. Unterhalb des Mühlenberges befand sich eine Quelle, aus der sich ehemals die Bauern mit Wasser versorgten. Schlenzer ist ein Angerdorf. Das Ortsbild ist durch die Lage auf einer Kuppe innerhalb des nördlichen Fläming-Waldhügelland geprägt. Bedingt durch diese Lage stellt das Dorf eine reizvolle Besonderheit dar. Waldflächen grenzen direkt an das Dorfgebiet.

Die Kirche, ein frühgotischer Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert, ist ein in Granit gefasster Quaderbau mit eingezogenem Rechteckchor. Sie hat einen modernen quadratischen Westturm mit einem Zeltdach und einem neueren laternenartigen Aufbau aus Holz. Im Turm befindet sich ein Glockenspiel mit zwei Glocken. Das Pfarrhaus bildet mit der Kirchhofsmauer aus Feldsteinen und der Kirche ein einheitliches Ensemble. Es wurde 1823 erbaut und ist ein eingeschossiger quergegliederter Putzbau mit einem Krüppelwalmdach.

Einwohnerzahl: 204

(Stand 31.12.2013)